1903 In diesem Jahr wurde für die Freiwillige Feuerwehr ein
Spritzenhaus erbaut. Es war an einer zentralen stellen
im Dorf gelegen genau an der Sankt Ulrich Kirche zu
Haimar.
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1905 - In dieser Zeit fielen in Haimar mehrere Häuser, Scheunen
1918 und Heuschober den Flammen zum Opfer. So brannte die
Feldscheune des O. Haarstrich in dieser Zeit dreimal
nieder. Ein Beispiel mag zeigen, wie groß die Gewalt der
Feuerwehr seinerzeit war. Wer sich als Zivilist den
Absperrungen der Feuerwehr beim Brand nicht fügte,
konnte in Haft genommen werden und wurde dann ins
Spritzenhaus gebracht.
Der erste Weltkrieg riss schmerzliche Lücken auch in die
Freiwillige Feuerwehr Haimar. Während dieser Zeit
übernahm Carl Müller als Hauptmann die Führung der
Wehr.
1919 In diesem Jahr stellte die Feuerwehr wegen der unruhigen
Zeiten eine Bürgerwehr auf und bestellte 20 Gewehre und
entsprechend Munition durch den Bürgermeister.
1922 Von der Generalversammlung dieses Jahres ist eine
Rechnung erhalten geblieben. Ein Bier kostete 10,- Mark.
1926 Das alte Wohnhaus des Gastwirtes Hinrichs brannte in
diesem Jahr nieder. Es war das letzte Gebäude, das dem
roten Hahn in Haimar zum Opfer fiel.
1929 Die Feuerwehr Haimar feiert im Januar ihr 50. jähriges
Bestehen. Der damalige Schriftführer H. Rose schrieb ins
Protokollbuch:
„Wenn wir zum Schluss den gesamten Verlauf unserer
Jubelfeier überblicken, sehen wir auf ein Fest zurück,
das sicherlich allen, die Gelegenheit hatten daran
teilzunehmen, in guter und schöner Erinnerung bleiben
wird. In seinen ernsten und heiteren Teilen gleich wohl
gelungen, hat es gewiss alle vollauf befriedigt und
sicherlich dazu beigetragen, die Glieder unserer Wehr
einander noch mehr zu nähern und fester zu verbinden.
Das aber ist auch der Zweck eines echten und rechten
Feuerwehrfestes.“
1938 Die Gemeinde Haimar wurde in diesem Jahr an die
Wasserleitung angeschlossen, die von der Sösetalsperre
bis nach Bremen führte. In angemessenem Abstand liegen
Hydranten im Dorf verteilt, so dass fortan zusätzlich aus
den öffentlichen Leitungen Wasser zum Löschen
entnommen werden konnte.
1940 - Im zweiten Weltkrieg wurden fast alle aktiven Kameraden
1945 der Freiwilligen Feuerwehr Haimar zur Wehrmacht
eingezogen. Viele sind gefallen, vermisst oder in der
Gefangenschaft gestorben. Die Größe und die Nähe des
Leides gebiete Schweigen. Die älteren Kameraden mussten
wieder einspringen und von 1943 – 1945 sogar die
Aufgaben einer Pflichtfeuerwehr erfüllen.
1948 Anlässlich ihres 70 jährigen Bestehens führte die
Feuerwehr eine Werbeveranstaltung durch. Der Erfolg
war ungewöhnlich groß, 34 Mann traten der Feuerwehr
bei. Im selben Jahr kaufte die Gemeinde Haimar die erste
Motorspritze mit einer dazugehörigen Lafette.
![[Keine Beschreibung eingegeben]](/files/wettk_mpfe_in_steinwedel.jpg)




